Formel 1 News
Stimmen zum Freien Training: Ferrari
28 Juli 2006Jean Todt fasste es perfekt zusammen: "Das war ein relativ kurzer Tag." Nachdem Michael Schumacher und Felipe Massa im 1. Freien Training nicht auf die Strecke gegangen waren, verkürzten einige Regentropfen auch ihre Arbeitszeit in der zweiten Trainingsstunde.
Todt erklärte diese Taktik wie folgt: "In der ersten Stunde überließen wir es anderen Fahrern, insbesondere den Testfahrern, die Strecke zu säubern, danach warteten wir in der 2. Session darauf, dass die Strecke abtrocknen würde."
Für das Programm der Roten bedeutete dies eine kleine Änderung. "Wir mussten unseren Plan für Setuparbeiten und Reifentests zusammenpressen", so Todt. "Das Wetter hat unsere Arbeitszeit eingeschränkt", fügte Ross Brawn hinzu. "Also konnten wir nur eine Momentaufnahme des Gesamtbildes erkennen. Trotzdem sieht es sehr gut aus."
Diese Eindrücke bestätigte Felipe Massa. "Das war ein guter Tag", sagte der Brasilianer. "Obwohl wir nicht viel gefahren sind, hatte ich sofort ein gutes Gefühl und eine gute Balance. Auch die Reifen haben sofort funktioniert." Trotzdem ist es für Todt noch "zu früh" um Rückschlüsse auf die Performance zu ziehen. "Allerdings sehe ich keinen Grund, warum wir nicht genauso konkurrenzfähig sein sollten wie bei den letzten Rennen."
Michael Schumacher nennt nur eine Einschränkung: Auch die Konkurrenz hat noch nicht alle Karten aufgedeckt. "Derzeit sieht es sehr gut aus, aber wir müssen bedenken, dass die anderen Teams andere Programme gefahren sind." Dadurch würden sich die Zeitenunterschiede erklären, speziell zu Renault. "Bislang haben wir noch nicht das wahre Potenzial aller Teams gesehen." Vielleicht trifft das aber auch auf Ferrari zu.
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