
Nachdem Nick Heidfeld und Michael Schumacher sich in den letzten Runden des Ungarn Grand Prix in die Quere kamen und eine Berührung beim Überholvorgang Heidfelds an dem Ferrari Schumacher zum Verhängnis wurde, verteidigt der BMW-Fahrer sein Verhalten. Er sei zu diesem Zeitpunkt deutlich schneller gewesen als Schumacher.
"Ich habe den Abstand ziemlich schnell aufgeholt", meinte Heidfeld. "Es war offensichtlich, dass er Probleme hat. Es wären zwar noch ein paar Runden Zeit gewesen, ihn zu überholen, aber ich wollte die erste Gelegenheit nutzen, da er einem das Überholen oft ziemlich schwer macht."
"Außerhalb der Ideallinie war die Strecke zwar nass, aber ich war deutlich schneller unterwegs und wollte nicht noch mehr Zeit verschwenden, also habe ich die Chance genutzt." Infolge dieses Manövers kam es zu der Berührung - die übrigens auch für Heidfeld nicht ohne Folgen blieb.
"Meine Steuerung war beschädigt. Deshalb habe ich es zum Schluss ruhig angehen lassen", erklärte der Mönchengladbacher.
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