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Hamilton holt seine erste Pole Position
09 Juni 2007 / Ergebnisse / FotosLewis Hamilton hat sich im Qualifikationstraining zum Großen Preis von Kanada seine erste Pole Position sichern können. Der Brite qualifizierte sich vor seinem Teamkollegen Fernando Alonso; auf Platz drei folgte ein starker Nick Heidfeld im BMW. Die Ferrari-Piloten Kimi Räikkönen und Felipe Massa komplettierten die Top 5.
Für Aufregung sorgte im ersten Teil des Qualifyings Heikki Kovalainen, den offenbar im Moment das Pech verfolgt. Nach einem Motorschaden im Training am Vormittag verlor der Finne im Abschlusstraining die Kontrolle über das Heck seines Renaults, der daraufhin in die Wand einschlug. Die Rennleitung musste den Lauf daher zunächst unterbrechen. Letztendlich schieden neben Kovalainen Anthondy Davidson, Ralf Schumacher, Alex Wurz, Adrian Sutil und Christijan Albers als erste Piloten aus.
Dem Ausscheidungsverfahren des zweiten Laufes fielen dann Rubens Barrichello, David Coulthard, Jenson Button, Scott Speed, Vitantonio Liuzzi und Takuma Sato zum Opfer; letztere beide Piloten dürften sich als Fahrer der kleinen Teams Toro Rosso und Super Aguri aber über die Plätze 12 und 11 freuen.
Im letzten Lauf konnte es Hamilton kaum erwarten, die Boxengasse zu verlassen und stellte sich als Erster an. Dann schoss aber Kimi Räikkönen noch am McLaren des Briten vorbei, bevor die Piloten die erste Kurve erreichten. Fernando Alonso schien zunächst Benzin sparen zu wollen, legte dann aber mit 1:16,163 eine starke Runde vor.
Drei Minuten vor Schluss zogen die Piloten dann neue Reifen auf. Hamilton beeindruckte mit einer Bestzeit von 1:15,707 Minuten. Alonso war zwar in den ersten beiden Abschnitten schneller als sein Teamkollege, machte dann aber in der letzten Schikane einen Fehler, der ihm sechs Zehntelsekunden kostete - und somit seine Chance auf Verbesserung zerstörte.
Hamilton konnte somit seine erste Pole Position überhaupt holen. Neben dem Drittplatzierten Nick Heidfeld dürfte sich auch der Red-Bull-Pilot Mark webber über einen starken sechsten Platz freuen. Hinter dem Australier reihten sich Robserg, Kubica, Fisichella und Trulli in den Top 10 ein.
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