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Kubica mit Bestzeit im ersten Training

Kubica mit Bestzeit im ersten Training

03 August 2007 / Ergebnisse / Fotos

Bei trockenen und sonnigen Bedingungen konnte überraschend Robert Kubica das erste Freie Training zum Grand Prix von Ungarn für sich entscheiden. Der Pole legte eine Bestzeit von 1:22,390 Minuten hin und lag somit 0,129 Sekunden vor Felipe Massa. Ab dann lagen die Rundenzeiten noch enger beieinander - Lewis Hamilton wurde nur Fünfter, hatte aber lediglich 0,264 Sekunden Rückstand. Kimi Räikkönen und Fernando Alonso schoben sich zwischen Massa und Hamilton.

Nick Heidfeld schaffte es im zweiten BMW Sauber auf Platz sechs, Nico Rosberg überzeugte mit der siebtschnellsten Zeit. Das Honda-Duo Jenson Button und Rubens Barrichello rundete zusammen mit Ralf Schumacher (Toyota) die Top 10 ab. Der Toro-Rosso-Neuzugang setzte sich zum ersten Mal in das Auto des Teams und was als 16. auf Anhieb schneller als sein neuer Teamkollege Vitantonio Liuzzi. Der Spyker-Neuling Sakon Yamamoto muss sich hingegen offenbar noch an sein Arbeitsgerät gewöhnen: Als 20. lag er fast zwei Sekunden hinter seinem Teamkollege Adrian Sutil. Allerdings durfte Yamamoto im Gegensatz zu Vettel in diesem Jahr zuvor noch gar kein Formel-1-Auto pilotieren.

Yamamoto nutzte daher in der ersten halben Stunde seine Zeit mehr aus als jeder andere Pilot und fuhr so viele Runden wie möglich. Nach neun Runden erreichte der Japaner seine Bestzeit von 1:30,849, die Sutil dann aber gleich um 2,125 Sekunden unterbot. Dann gingen die Toro-Rosso-Piloten auf die Strecke, wobei Vettel auf Anhieb die Zeit von Liuzzi mitgehen konnte.

Danach meldeten sich die anderen Teams zu Wort. Zunächst gingen die McLaren-Piloten mit einer Bestzeit von Alonso (1:23,600 Minuten) an die Spitze. Viele Fahrer beklagten sich zu diesem Zeitpunkt über eine rutschige Strecke und Körnung auf der Reifenoberfläche. Heidfeld, Barrichello und Schumacher kamen sogar zwischenzeitlich von der Strecke ab.

Eine halbe Stunde vor Schluss brach Mark Webber sein Training am Ende der Boxengasse - beim Ausfahrt aus der Box hatte er ein Problem an seinem Red Bull bemerkt. Webber ließ sich dann von den Streckenposten zurück in die Box schieben. Einige Sekunden später stellte Liuzzi sein Auto des Red-Bull-Schwesterteams an der gleichen Stelle ab. Die anwesenden Journalisten machten sich schon Gedanken über einen neuen PR-Gag von Red Bull, allerdings beklagte sich Liuzzi dann über Funk über ein Problem mit seiner Kupplung.

In den letzten 15 Minuten kamen die Fahrer mit der Strecke besser zurecht. Massa verbesserte seine Zeit zunächst auf 1:22,519 Minuten, bevor Kubica diese dann unterbot. Überraschenderweise konnten sich die McLaren-Piloten aber nicht mehr verbessern.


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