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Super Aguri: Weigl-Gruppe dementiert

Super Aguri: Weigl-Gruppe dementiert

29 April 2008

Kann sich Super Aguri nun doch keine Hoffnungen auf Rettung aus Deutschland machen? Die Weigl-Gruppe hat auf Anfrage von 'Motorsport-Total.com' dementiert, einen Einstieg in das gebeutelte Formel-1-Team zu planen. 'Autosport.com' hatte heute Nachmittag berichtet, der Automobilzulieferer habe Super Aguri eine Finanzspritze von rund 8,2 Millionen Euro angeboten, um die Teilnahme am Rest dieser Formel-1-Saison sicherzustellen. Auch 'Motorsport-Total.com' liegen Informationen vor, nach denen sich Vorstand Franz Josef Weigl einen Einstieg in das Team zumindest vorstellen könnte.

Spruchreif ist das allerdings derzeit offenbar nicht. Seitens der Weigl-Gruppe wurde gegenüber 'Motorsport-Total.com' bestätigt, dass Vorstand Franz Josef Weigl und als Gast von Super Aguri in Barcelona war. Das sei aber schon alles gewesen. An den Meldungen, Weigl wolle in das Team einsteigen, sei "nichts dran".

Nachdem die Übernahmeverhandlungen mit der Magma Group und Investoren aus Dubai geplatzt sind, läuft Teamchef Aguri Suzuki die Zeit davon. Am morgigen Mittwoch trifft er sich in Japan mit Vertretern von Honda, um über die Rettung seines Teams zu verhandeln. Der Autohersteller hatte jedoch schon angekündigt, Super Aguri künftig nicht mehr von Rennen zu Rennen eine Finanzspritze zukommen zu lassen. Auch Honda-Teamchef Nick Fry hatte erklärt, der Konzern plane nicht, zwei Teams zu finanzieren, Super Aguri müsse sich selbst um sein Budget kümmern. Sollte bis Samstag keine Entscheidung fallen, wird das Team beim nächsten Rennen in Istanbul nicht mehr dabei sein.


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