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Safety-Car-Regeln stehen zur Diskussion

Safety-Car-Regeln stehen zur Diskussion

13 Mai 2008

Heikki Kovalainen ist es in Melbourne passiert, in Barcelona hat es Nick Heidfeld erwischt: Beide mussten sie während der Safety-Car-Phase zum Nachtanken an die Boxen kommen - obwohl die Pitlane noch geschlossen war. Das zog freilich Strafen nach sich, was die beiden Fahrer weit zurückwarf und um ihre gute Ausgangslage brachte. Eine Regeländerung ist erwünscht, kommt aber wohl nicht so schnell.

"Der Grundgedanke der Reglementsänderung war schon richtig", sagte Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug gegenüber 'Motorsport aktuell'. "Ich habe es beispielsweise beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring oft genug selbst erlebt, wie man bei einer Gelbphase in irrem Tempo die Lücke zum Vordermann schließt, das ist schon gefährlich."

"Wichtig für mich ist nun, dass man nicht überstürzt handelt und nicht schon wieder alles auf den Kopf stellt", meinte Haug und plädierte für eine durchdachte, aber einleuchtende Lösung. "Neben der Sicherheit steht für mich der Zuschauer im Mittelpunkt - Racing sollte ein Zuschauersport sein, mit Vorschriften, für die kein Fan zuerst ein paar Dutzend Seiten durchlesen muss, um sie zu verstehen."

"Das beste Beispiel ist für mich noch immer der Fußball: Wenn der Ball im Netz ist, dann ist's ein Tor", illustrierte der 56-Jährige seine Ansichten. "Natürlich weiß ich, dass die Formel 1 ein bisschen komplexer ist als Fußball, aber nachvollziehbare und verständliche Regeln sind für mich ein Muss."


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