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Hat Ferrari den Vorteil im Tank?

Hat Ferrari den Vorteil im Tank?

17 Juli 2008

Bei aller High-Tech-Entwicklung in der Königsklasse: Ohne Treibstoff zündest das beste Formel-1-Triebwerk nicht. Die Teams gehen nach dem Einfrieren der Motorenentwicklung immer neue Wege. Zum einen wird in der Peripherie des Treibsatzes immer weiter nach Verbesserungen gesucht, zum anderen hat man Schmier- und Treibstoffe als neues Forschungsfeld ins Zentrum des Interesses gerückt. Bei Ferrari sorgt Partner Shell für einen immer weiter verfeinerten Treibstoff, der sich - in gewissem Rahmen - direkt auf das Rennergebnis auswirken kann.

"Früher haben wir das Rennbenzin im Rahmen unserer technischen Partnerschaft mit Ferrari mit drei wichtigen Merkmalen versehen: Erstens ging es um Leistungssteigerung und Ansprechverhalten sowie Reibungsminimierung, zweitens ging es um optimierten Verbrauch und drittens um Sicherheit und Zuverlässigkeit des Motors", beschrieb Shell-Entwicklungsleiter Mike Evans.

An den Vorgaben und Zielen der Vergangenheit hat sich in den vergangenen Monaten nichts verändert, allerdings ist laut Shell ein neues Forschungsfeld hinzu gekommen: das Gewicht des Treibstoffs. "Wir Messen den Benzinverbrauch auf Gewichtsbasis - es geht also um das Gewicht des Treibstoffs, den ich für eine gewisse Strecke brauche und nicht mehr um Literzahlen. Unser Augenmerk gilt einem leichteren Benzin. Sagen wir: Ein Formel-1-Tank fasst 100 Liter. Wenn wir also eine um ein oder zwei Kilogramm leichtere Tankfüllung stellen können, hat Ferrari eventuell einen Vorteil gegenüber der Konkurrenz."


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