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Webber: "Die SafetyCar-Regeln sind ein Witz!"

Webber: "Die SafetyCar-Regeln sind ein Witz!"

22 Juli 2008

Der Hockenheim-Unfall von Timo Glock bedeutete für Mark Webber gleich doppeltes Pech. Denn zum einen fing sich der Australier ein paar Trümmerteile ein, die ihm den Ölkühler beschädigten, was schließlich zu seinem Ausfall führte.

Aber auch ohne diesen Schaden wäre Webbers Rennstrategie durch das SafetyCar erheblich beeinträchtigt worden: "Vielleicht hätten wir noch etwas holen können, denn unser zweiter Stint wäre im Vergleich zu den Jungs um uns herum etwas länger gewesen", bedauerte Webber in seiner Kolumne für die 'BBC'.

So musste Webber tatenlos zu sehen, wie Nelson Piquet Jr. einen zweiten Platz holte, in dem er von Platz 17 aus "nur den Williams von Kazuki Nakajima überholte, weil der sich gedreht hat." Das Zustandekommen solcher Resultate bezeichnete der Red-Bull-Pilot als "amateurhaft" und der Grund dafür liegt in den SafetyCar-Regeln.

"Das SafetyCar hat ein bizarres Resultat gebracht und ich denke, diese Regeln sind ein Witz", lautete die deutliche Webber-Aussage. "Gemessen an seinem Saisonstart freue ich mich für den zweiten Platz von Nelson Piquet und Renault, aber die Formel 1 ist professioneller und besser als die aktuellen SafetyCar-Regeln."

"Nelson wird der Erste sein, der zustimmt, dass dieses kein vollkommen verdienter zweiter Platz war. Keiner der Piloten mag das aktuelle System und wir mögen auch keine Glücksresultate. Die Teams und die FIA versuchen einen besseren Weg zu finden, aber sie tun sich damit sehr schwer."


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